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Die neue Klais-Orgel der St.Matthäuskirche Erlangen

Herzlich willkommen bei unserem Orgelbauprojekt! Hier können Sie sich über  dieses ehrgeizige Projekt, seine Entstehungsgeschichte sowie unsere Aktionen zur Finanzierung informieren. Im Juni 2021 soll die neue Orgel zum ersten Mal in der St.Matthäuskirche Erlangen erklingen.

Warum brauchen wir eine neue Orgel?

Die St. Matthäuskirche in Erlangen wurde 1960 als Oratorien- und Konzertkirche gebaut. Entsprechend dieser im Großraum einzigartigen Bauweise wird sie seit ihrer Gründung sehr erfolgreich genutzt. Im ständigen Blickfeld der Kirchenbesucher steht die große Orgel hinter dem Altar und den erhöhten Podesten für Chor und Orchester. Der Orgelprospekt ist entscheidendes Gestaltungselement dieser Kirche. Gleichzeitig verfügt der Kirchenraum über eine hervorragende Akustik, die sowohl für große symphonische als auch solistisch-kammermusikalische Besetzungen sehr gut geeignet ist.
Die Oratorien- und Konzertaufführungen an der Matthäuskirche haben sich in Erlangen längst ungeteilte Anerkennung erworben und genießen seit Jahrzehnten auch überregional einen herausragenden Ruf.
Die Walcker-Orgel von 1961 befindet sich mittlerweile in einem irreparabel schlechten Zustand, so dass ein konzertanter Einsatz nicht mehr möglich ist.

Mit der Orgelbaufirma Klais wurde eine Firma beauftragt, die in besonderer Weise die klanglichen und ästhetischen Gesichtspunkte dieses Kirchenraumes berücksichtigt und durch eine große Klangfarbenvielfalt ein sehr breites Spektrum an musikalischen Möglichkeiten eröffnet.

„Orgel plus...“
Die Kirchenmusik an der Matthäuskirche bietet zahlreiche Möglichkeiten einer Verbindung von Orgel mit Chor, Bläsern, Orchester, Solisten, Tanz, gesprochenen Texten u.a.; mit diesen einzigartigen Gegebenheiten in dem Kirchenraum strahlt sie über die Gemeindegrenzen ins kulturelle Leben der Stadt und der Metropolregion aus.

Orgel

Die große, 3-manualige neue Orgel der St.Matthäuskirche wird wie ihre Vorgängerin vorne, im Sichtfeld von Gemeinde und Publikum, aufgestellt sein. Die St. Matthäuskirche mit ihrer gewölbten Holzdecke verfügt über eine hervorragende Akustik, die es erlaubt, dass die Orgel in einer großen Farbenvielfalt über ein breites Spektrum an Klangmöglichkeiten zwischen zarten, kammermusikalischen Tönen und einem raumfüllenden, symphonischen Orgelklang verfügt. Mit einer Disposition, die sich an den großen Vorbildern des mitteldeutschen Orgelbarock orientiert, die aber gleichzeitig Möglichkeiten zum Zusammenspiel mit Chören, Orchestern und Solisten eröffnet, wird der Vielseitigkeit ihrer Einsatzmöglichkeiten Rechnung getragen.

Disposition

I. Hauptwerk
1. Salicional 16´
2. Principal 8´
3. Viola da Gamba 8´
4. Flaut d´amour 8´
5. Oktave 4´
6. Rohrflöte 4´
7. Quinte 2 2/3´
8. Superoktave 2´
9. Terz 1 3/5´
10. Mixtur IV 2´
11. Trompete 8

II. Positiv
12. Suavial 8´
13. Rohrflöte 8´
14. Quintatön 8´
15. Principal 4´
16. Spitztraverse 4´
17. Nasat 2 2/3´
18. Spillpfeife 2´
19. Terz 1 3/5´
20. Sifflet 1 1/3´
21. Cymbel III 1´
22. Vox humana 8´
Tremulant

III.Schwellwerk
23. Stillgedackt 16´
24. Geigenprincipal 8´
25. Bordunalflöte 8´
26. Aeoline 8´
27. Vox coelestis 8´
28. Fugara 4´
29. Flauto 4´
30. Flautino 2´
31. Fagott 16´
32. Trompette 8´
33. Hautbois 8´
Tremulant

Pedal
34. Untersatz 32´
35. Prinzipal 16´
36. Salicetbass 16´
37. Subbass 16´
38. Stillgedackt 16´
39. Oktavbass 8´
40. Gedecktbass 8´
41. Choralbass 4´
42. Posaune 16´
43. Trompete 8´

Cymbelstern

Koppeln, Schweller, Walze

Ein Projekt der Kirchgemeinde St. Matthäus Erlangen
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